Endlich Wochenende!

Jeder kennt das Gefühl: Die Woche ist vergangen und das Wochenende steht vor der Tür. Und wie jede Woche fragt man sich was man machen soll. Für viele, meistens junge Menschen, ist die Antwort Party machen. Am Wochenende kann man den Stress der Woche vergessen und sich einfach seinen Gefühlen hingeben. Dabei wird getanzt, geflirtet und häufig auch getrunken. Leider übertreiben es viele junge Menschen mit dem Trinken. Es hat sich ein Trend entwickelt, dass sich einige versuchen ins Koma zu saufen. Dieser Trend ist eine erschreckende Entwicklung, es gibt jedoch auch eine Art Gegenbewegung.

Party ist nicht immer nur mit den Kumpels treffen und ab in die Disco. In den letzten Jahren feiern immer mehr junge Menschen wieder zuhause. Sie haben genug von den häufig ausartenden Saufgelagen und Schlägereien in den Szenepunkten und Diskotheken. Bei diesen Heimfeiern ist auch ein unterschiedliches Trinkverhalten zu beobachten.

Während meistens in Diskos das Billigste vom Billigsten runtergeschüttet wird, wird im Eigenheim wieder auf Qualität bei der Spirituosenwahl geachtet. So sind ein guter Whiskey oder ein exklusiver Schnaps wieder voll im Trend. Es ist nicht mehr das Betrinken, sondern der Genuss im Vordergrund. Es werden auch sehr gerne unterschiedliche Sachen probiert. In Diskotheken wird meistens immer dasselbe ausgeschenkt. Im den eigenen vier Wänden kann man sich vorher Gedanken machen und auch mal etwas Exotischeres wie einen ganz besonderen Haselnuss schnaps probieren. Diese neuen Erfahrungen bereichern das Geschmackserlebnis des Alkohols und ermöglichen so einen vielfältigeren und gleichzeitig verantwortungsvolleren Genuss. Im Großen und Ganzen kann man die Entwicklung des heimischen Feierns als willkommene und häufig auch bessere Alternative zu den Diskothekenfeiern ansehen.

Das ultimative Geschmackerlebnis

Um immer wieder überraschende und unerwartete Geschmackserlebnisse zu kreieren wird sich auch in der molekularen Küche nicht ausschließlich auf die Art der Herstellung fixiert. Im weiteren Sinne klassische Methoden des Kochens, also die Nutzung von Gewürzen und Kräutern spielt unverändert eine große Rolle. Vielleicht sogar noch mehr, als beim herkömmlichen Kochen, denn nur mit der Nutzung der verschiedensten Gewürze lässt sich aus prinzipiell altbekannten Gerichten und Geschmäcken etwas völlig Neues machen.

Aber egal, ob wir uns in der Molekularküche bewegen, oder ob Oma am Herd steht, um aus dem Essen etwas wirklich Schmackhaftes zu machen, benötigen wir immer Gewürze, die dem Essen das gewisse Etwas verleihen. Es gibt unzählige verschiedene Gewürze, die sich auf noch mehr Arten mischen lassen, um eine bestimmte Geschmacksrichtung zu erhalten. Wer hier weitere Infos oder Angebote sucht, der wird auf gewuerze-genuesse.de fündig werden.

Auch wenn Gewürze seit dem Mittelalter und der frühen Neuzeit einiges ihres Nimbus verloren haben, üben gerade die seltenen und exotischen Gewürze unverändert eine starke Faszination auf den Menschen aus. Bestes Beispiel hierfür ist Safran: Trotz aller technischen und industriellen Möglichkeiten, die wir heute haben, ist die Herstellung immer noch so aufwendig, dass man für ein Kilo Safran das halbe Gewicht in Gold auf den Tisch legen muss, um es zu bezahlen.

Natürlich muss es nicht unbedingt Safran für jedes Essen sein, aber um einen unverwechselbaren Geschmack zu erzeugen oder etwas völlig anderes zu schaffen, als die Erwartungen suggestieren, dafür werden Gewürze benötigt, auch und gerade in der molekularen Küche.

Regionalität wird immer wichtiger

Die Molekularküche ist mit Sicherheit ein Trend. Daher haben wir uns mal damit beschäftigt, was ansonsten in deutschen Privatküchen und auch Sterneküchen von Wellnesshotels & Co. sonst noch Trend ist. Gerade in Luxushotels, Gourmetrestaurants und guten mittelständischen Familien wird der Gesundheitsgedanke immer wichtiger. In der Hotellerie und in Restaurants legt man immer mehr Wert auf Bio und nachhaltige Produkte. Ein weiterer Trend, der den Deutschen immer wichtiger wird, ist die Regionalität, die natürlich automatisch für Umweltschutz und Nachhaltigkeit sorgt.

69 Prozent der Deutschen wünschen sich ein Regionalitätssiegel auf Lebensmittel und Produkten, damit sie wirklich wissen, woher die Sachen kommen, die man kauft, isst und konsumiert. Diesen Wert hat eine Studie der Deutschen Landwirdschaftsgesellschaft ergeben. Bei der Studie wurden rund 1.500 Menschen befragt. Regionalität ist also Mega-In. Und dieser Trend soll noch mindestens die nächsten 10 bis 15 Jahre anhalten.

Die Köche des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau setzen auf Nachhaltigkeit
Die Köche des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau setzen auf Nachhaltigkeit

Das Dorint Resort & Spa in Bad Brückenau reagiert auf diese Wünsche und Bedürfnisse der Gäste z.B. mit einer eigenen Vieh- und Rhönschaaf-Herde, einem eigenen Kräutergarten auf dem Hotelgelände, Biogemüse und Kartoffeln aus einem nahegelegenen Kloster, eigener Bienenvölker für den Honig, Bio-Hühner (glücklich und freilaufend) und Bioeiern vom benachbarten Hofgut und und und… Ein wirklich tolles Beispiel, dem glücklicherweise immer mehr Menschen folgen.

Die Kräuter des hoteleigenen Kräutergartens werden übrigens auch im Wellnessbereich des Schlosshotels genutzt.

Martin Suter: Der Koch

Passend zu unserem Thema ist vor einiger Zeit auch der Roman „Der Koch“ von Martin Suter erschienen. Hier geht es um einen Koch namens Maravan, der in einem Züricher Nobelrestaurant arbeitet – aber eben nur als Küchenhilfe. Im Service des Restaurants arbeitet die bildschöne Andrea, Ihr Äußeres bringt die Männer zum durchdrehen, was Andrea eigentlich nicht besonders mag. Nur Maravan die Küchenhilfe interessiert sich nicht besonders für sie bzw. läßt sie in Ruhe. Andrea findet Maravan dadurch interessant, sie bewundert ihn, seine Eleganz und sein Können und so verabreden die beiden ein Date.

Das Herz von Andrea will Maravan über seine besonderen Kochkünste erobern, ein Geheimnis aus seiner Heimat steckt in den vielen Gängen, die er hingebungsvoll für Andrea vorbereitet. Zuerst ist Andrea auch sehr angetan doch später wandelt sich ihre Begeisterung in Wut, sie vermutet Drogen in Maravans Essen…

Doch die angeblichen „Drogen“ entpuppen sich als uralte, aphrodisierende Rezepte und Zutaten und so kommt es, dass die Beiden mit diesem Wissen ein eigenes Unternehmen gründen um den „Liebenden“ wieder auf die Sprünge zu helfen. Doch leider weitet sich das Geschäft aus und Maravans Liebe zu seiner Heimat und sein Ehrgefühl werden auf eine harte Probe gestellt…

Neugierig wie es weiter geht… und ob und was das Buch mit der Molekularküche zu tun hat?

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Das Buch „Der Koch“ von Martin Suter hat gute Kritiken geerntet. Es ist im Diogenes Verlag erschienen und hat 309 Seiten.

Tolle Idee: Die BioBrotBox

Über eine tolle Idee sind wir in Aschaffenburg und Umgebung gestolpert. Ein wirklich tolles Beispiel, wie wir finden. Daher möchten wir auch hier drüber berichten.

Schon zum dritten Mal haben die Schulanfänger in und um Aschaffenburg nämlich eine Bio-Brotbox erhalten. Insgesamt wurde die Aktion nun schon an 45 Schulen in der Region durchgeführt. Über 2.200 Schüler können diese Box nun ihr Eigen nennen. Beim Überreichen der Box waren viele gute und vor allen Dingen gesunde Sachen in der Box enthalten, wie z.B. Früchtemüsli, frisches Vollkornbrot, Fruchtaufstrich, Reis-Schoko-Drink, eine Karotte uvm – alles übrigens wirklich Bio und aus regionalem Anbau. Die Box enthielt zusätzlich noch eine Info-Broschüre der Zeitschrift Schrot & Korn mit vielen Infos rund ums Thema gesunde Ernährung.

Woher stammt die Idee mit der Box?

Die Deutschen sind sehr geizig, wenn es um Ausgaben für das Essen geht. Doch gerade beim Essen sollten wir doch nicht sparen. Nur so gelangt gute und frische Nahrung in unseren Körper und nur so können wir doch etwas für den Umweltschutz tun. Sei es nun beim Anbau oder zur richtigen und artgerechten Tierhaltung. In anderen Ländern läuft das übrigens ganz anders. Frankreich z.B. legt sehr viel Wert auf gutes Essen und gute Ernährung und gibt dementsprechend dafür natürlich auch mehr Geld aus. Gespart wird dann eher an anderen Ecken. Was theoretisch ja auch sehr viel sinnvoller ist.

Mit Klick gehts zur Broschüre der Bio-Brot-Box
Mit Klick gehts zur Broschüre der Bio-Brot-Box

Für die Kinder hat die BioBrotBox aber natürlich noch eine viel größere Bedeutung. Die Kinder sollen lernen, gut mit Essen umzugehen und frühzeitig verstehen, wie wichtig gute Ernährung für das Wachstum ist aber eben auch für die Konzentration und somit auch fürs Lernen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass immer mehr Kinder und Jugendliche ein Problem mit Übergewicht haben. Die Aktion „Bio-Brotbox“ steht im Kontrast dazu für eine bewusste, gesunde Ernährung. Um sich zu entwickeln, zu wachsen, gesund zu bleiben, zu lernen und eben auch fit zu sein, brauchen Kinder einen gesunden Mix aus Kohlenhydraten, Eiweiß, Balaststoffen und Vitaminen.

Die Aktion wird mittlerweile auch bundesweit angeboten. In machen Regionen schon seit über 10 Jahren. Unterstüzt wird diese tolle und wichtige Aktion von Unternehmen wie Dr. Hauschka (diese Produkte sind in vielen Wellnesshotels vertreten), Ökoland, Rapunzel uvm. Diese Firmen haben z.B. Produkte in der Box gespendet. Zusätzlich gab es auch Verstärkung und Unterstützung von Agenturen und Druckereien. Die Infobroschüre von Schrot & Korn für den Bereich Aschaffenburg wurde sogar von den Auszubildenden einer Druckerei als freies Projekt erstellt.

Daumen hoch ! Tolle Aktion !

Rezept: Kürbiscremesuppe

Die nächste Kürbissaison kommt bestimmt… ganz nach diesem Motto haben wir hier ein wirklich leckeres Rezept für Kürbissuppe erhalten.

Zuaten für 4 Personen (ca. 230 kcal pro Person)

  • 1,2 Buttermusskürbisse (etwas 800 Gramm Fruchtfleisch werden benötigt)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Olivenöl
  • 750 ml Geflügelbrühe (oder auch nur Wasser, ganz nach Geschmack)
  • Salz, Muskat
  • 100 Milliliter Sahne

Zubereitung (Dauer: ca. 45 Minuten):

  • Den Kürbis schälen, die Fasern im Innern des Kürbis entfernen und das übrige Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden (so läßt es sich insgesamt besser verarbeiten)
  • Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  • Das Olivenöl bei kleiner Temperatur im Topf erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch dann etwas 5 Minuten lang anbrutzeln (bzw. glasig anschwitzen).
  • Dann den Kürbis ebenfalls in den Topf schmeissen, mit Brühe oder Wasser angießen (nicht den Kürbis mit Wasser bedecken, da der Kürbis selber auch noch viel Wasser verliert).
  • Während des köchelns ein bis zweimal umrühren.
  • Mit Salz abschmecken.
  • Dann das Ganze bei starker Hitze einmal aufkochen lassen, danach die Hitze runterstellen und den Kürbis bei schwacher Hitze gute 20 Minuten garen.
  • Bei Bedarf ruhig etwas Kochflüssigkeit erst einmal abschöpfen.
  • Dann Kürbis & Co. klein pürieren und wenn die Masse zu dick ist, auch gern wieder Kochflüssigkeit hinzufügen.
  • Zu gute Letzt noch die Sahne unterrühren und die Suppe mit Muska abschmecken.

Zum Verfeinern der Suppe kann man auch noch verschiedene Varianten hinzufügen z.B. statt Knoblauch ein Stück Ingwer nutzen und die Suppe abschließend, vor dem Servieren mit Zimt bestreuen (das hat auch noch ein paar andere Vorteile – hier können Sie auch mal einen Blick in den Artikel „Zimt macht froh“ werfen). Eine weitere Variante besteht darin, die Suppe vor dem Servieren mit Haselnüssen zu bestreuen (für die o.g. Menge werden dann ca. 100 Gramm gehackte Haselnüsse benötigt).

Wir wünschen Guten Appetit!

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Fallen Ihnen noch tolle Rezepte mit Kürbis ein, vielleicht auch Varianten, die Sie aus der Molekularküche kennen?

Die Milch machts – oder?!

Immer mehr Menschen leiden unter Laktoseintoleranz. Doch zum Glück gibt es heutzutage tolle Alternativen aus Soja, Hafer, Dinkel oder Reis. Die sind sogar richtig gesund. Daher werden Sie auch gern von Nichtallergikern für eine gesunde Ernährung genutzt. Haben Sie schon mal Kakao aus Soja probiert oder vielleicht einen Dinkeldrink?

Soja- und Getreidedrinks schmecken lecker und haben weniger Fett. Ein großer Pluspunkt dieser Alternativgetränke. Doch sie haben noch viel mehr zu bieten. Weniger Cholesterin, mehr ungesättigte Fettsäuren, verdauungsfördernde Ballaststoffe, pflanzliche Eiweiße, reich an Eisen und Magnesium und sogar das fehlende Kalzium wird durch einen Algenzusatz ausgeglichen. Die Algen liefern darüber hinaus auch noch zusätzliche Mineralien.

Warum dürfen sich die Sojadrinks nicht Milch nennen?

Milch darf sich tatsächlich nur das nennen, was auch wirklich von einem Säugetier kommt. Das ist sogar gesetzlich so fixiert. Soja & Co. sind aber pflanzlich. Soja stammt z.B. ursprünglich aus China, wird heute aber auch in Argentinien, Brasilien und den USA angebaut. Leider wird dazu auch viel Regenwald abgeholzt und es gibt natürlich auch gentechnisch veränderte Soja-Varianten. Da die Bio-Produkte auf Gentechnik-Änderungen & Co. verzichten müssen, lohnt sich der Griff zum Bio-Produkt auf alle Fälle doppelt. Die pflanzlichen Milchersatzgetränke dürfen natürlich auch von Veganern genossen werden oder können natürlich auch bei Diät-Varianten wie Trennkost, eiweißreiche Ernährung etc. behilflich sein. In der Erforschung steckt auch gerade noch, ob die in Soja enthaltenden Isoflavone  Wechseljahres-Beschwerden lindern und Brustkrebs vorbeugen können. Aus Sojadrinks kann sogar Joghurt gewonnen werden. Die Milchalternativen können zum Kochen und Backen genutzt werden.

Diese Entwicklung ist sicherlich auch für die molekulare Küche interessant. Denn auch Menschen mit Laktoseintoleranz, möchten sicherlich mal die molekulare Küche erleben und genießen.

Woran man beim Kochen so denkt

Es ist erstaunlich, worüber man beim Kochen nachdenkt. Die wenigste Zeit der Tätigkeit denkt man an das Kochen selbst, es sei denn, man probiert gerade ein neues Rezept aus, oder hat besondere Gäste geladen. Üblicherweise beinhaltet das Kochen viele zeitintensive Routinearbeiten, wie Kartoffeln schälen, Zwiebeln schneiden, Gemüse putzen und so weiter. Da man diese Tätigkeiten meist im Schlaf beherrscht, hat man so eine Gelegenheit, über viele Dinge nachzudenken.

Mit Tageszinsen sicher und lukrativ sparen und direkt einen Ratenkredit-Vergleich durchführen

Ein Beispiel: Geld ist ein wichtiges Thema und erfreut sich unserer täglichen Aufmerksamkeit. Wenn man Geld sparen will, dieses aber nicht fest anlegen und dennoch akzeptable Zinsen erzielen möchte, so könnte man über Tageszinsen nachdenken. Tageszinsen werden bei Anlegen des Geldes auf ein Tagesgeldkonto angeboten. Dieses hat den Vorteil, dass die Tageszinsen höher sind, als die Zinsen, die mit einem herkömmlichen Sparkonto ohne Festgeld erzielt werden, und man hat den Vorteil, dass das Geld schnell zur Verfügung steht, wenn es benötigt wird. Wenn man etwa jährliche Zahlungen an Versicherungen oder Steuern zu leisten hat, kann man das Geld bis zur Zahlung gewinnbringend in ein Tagesgeldkonto anlegen. Vielleicht möchte man Geld für den Urlaub zurücklegen, dann hat man auch für diesen Fall eine schöne Sparmöglichkeit.

Unter zahlreichen Angeboten das Beste auswählen:

Es gibt zahlreiche Angebote von Banken mit unterschiedlichen Tageszinsen und Bedingungen. Deshalb sollte man darauf achten, zu welchen Bedingungen die Höhe der Tageszinsen angeboten wird. Hilfreich sind Onlinevergleiche über die verschiedenen Tagesgeldangebote mit den besten Tageszinsen. Man sollte überlegen, wie viel Mindesteinlage man leisten möchte, um die höchsten Tageszinsen zu erhalten. Es ist aber auch möglich, ohne Mindesteinlagen lukrative Tageszinsen zu erzielen.

Das Kochen bietet also gerade bei den Arbeiten, die man nicht so gerne macht, gute Gelegenheit, über Dinge nachzudenken, die man sonst, mangels Zeit, nicht so ausführlich analysieren kann. Somit hat man eine Möglichkeit gefunden, sein Geld gewinnbringend einzusetzen und ein gutes Essen gibt es obendrein.

Fit durch Molekulare Küche

Fit durch Molekularküche
Bei der Molekularküche handelt es sich um keine Methode um schnell mal ein paar Kilo zu verlieren, sondern um eine bestimmte Zubereitungsweise von Speisen und auch Getränken.Dabei sollte die Köchin bzw. der Koch Wissen im biochemischen bzw. physikalisch-chemischen Bereich mitbringen. Sie fragen sich warum? Ganz einfach: Die Zubereitung von Speisen und Getränken unterliegt bei der Mokelularküche im allgemeinen bestimmten chemischen und physikalischen Gesetzen bzw. Wechselwirkungen, die dafür sorgen, dass entweder komplett neue Gerichte wie heißes Eis, dass bei der Ankühlung durch den Mund schmilzt, kreiert werden können oder neue Erkenntnis für unterschiedliche Zubereitungsmethoden entstehen.
Wie funktioniert das Prinzip de Molekularküche?

Erstens muss einem Bewusst sein, dass die Molekularküche keine Form einer Diät ist, sondern sich zu einem gastronomisch, wissenschaftlichen Bereich entwickelt hat, dessen naturwissenschaftliche Ansatzmethode sogar zur Entstehung einer neuen Haute Cuisinie unter den Küchenchefs der Welt geführt hat. Sie nutzt vor allem die Erfahrung der Lebensmitteltechnologie um neue Ansätze in der Zubereitung von unterschiedlichsten Gerichten zu finden. Großer Beliebtheit erfreut sich dabei die Nutzung des Wasserbads. Das Wasserbad ermöglicht es den Küchenchefs ein Niedrigtemperaturgaren unter Vakuum über längere Zeit. Dadurch bleiben bei vielen Gerichten die natürlichen Inhaltsstoffe wie, Creatin, Vitamine, Aminosäuren etc. erhalten. So finden sich nicht selten ausgefallene Gerichte wie Molekulare Salate, Nitro-Kiwanosorbets oder Melonen Espuma auf den Karten der führenden Molekularrestaurants.

Einer der berühmtesten internationalen Vertreter der Molekulargastronomie ist der spanische Koch Ferran Adriá. Durch seine waghalsigen Experimente in der Lebensmittelvorbereitung bzw. –zubereitung sowie der folgenden Präsentationsform stieg sein Bekanntheitsgrad rapide. Sein Restaurant Lel Bulli findet man in einer sehr abgelegenen Bucht der Costa Brava, im Norden von Barcelona. Nicht selten wird in seinem Lokal Mousse aus Muschelfleisch in einem Mantel von hochdünnen Scheinefett , gespickt mit Eiern und Kaviarpaste serviert. Wer sich diese Gaumenfreuden nicht entgehen lassen will, muss aber tief in die Taschen greifen. Ein vollständiges Menü mit bis zu 32 Gängen kann da schon mal 320 Euro kosten.

Wer aber den langen Weg nach Spanien nicht auf sich nehmen will, kann sich auch selbst an dem experimentellen Kochen mit Molekularküche betätigen. Adriá hat sein Wissen in zahlreichen Büchern verewigt. Darin erklärt er den Lernwütigen auf spezielle, aber auch witzige Weise wie die differenten Methoden bzw. zusätzlichen Zusatzstoffe wie Natrium Alginat, eine Emulgier-Paste oder sonstige ausgefallene Zutaten verarbeitet werden. Es erfordert schon ein wenig Geschickt, mit den vielen ausgefallen Methoden und dem dafür notwendigen Werkzeug zu hantieren. Noch mit ein wenig Übung, Mut und viel Geduld landet vielleicht auch bei Ihnen eine der leckeren Köstlichkeiten wie Melonen Espuma auf der wöchentlichen Speisekarte.

Kochen mit Stickstoff

Töpfe, Pfannen und Messer waren einmal – Kochen mit Stickstoff und Vakuumgaren ist heute

Die althergebrachte Küche hat abgedankt, auch in der Gastronomie hält die Wissenschaft ihren Einzug. Anstatt wie früher Zutaten zurechtzuschneiden, zu kochen oder zu braten und anschließend noch schön anzurichten stehen heutzutage chemische und physikalische Prozesse bei der Molekularküche im Vordergrund. Es zählt nicht mehr das Essen an sich, sondern das kulinarische und optische Erlebnis – immer wieder Neues zu entdecken mit außergewöhnlichen Geschmacksverbindungen und vor Allem völlig neuen Eigenschaften. So gibt es in der Molekularküche auch heißes „Eis“, das erst beim abkühlen im Mund zu schmelzen beginnt, oder „Kaviar“ aus Melonensaft. Um derartige Verbindungen herzustellen Bedarf es einer völlig andersartigen Gastroausstattung. Die wichtigsten Utensilien für die Molekularküche stammen oft aus der Laborausstattung wie zum Beispiel temperaturkontrollierte Wasserbäder, oder Rotationsverdampfer.

Alles im Wandel, doch manches bleibt

Mag sich auch vieles in der modernen Molekularküche gegenüber der althergebrachten Gourmetküche geändert haben, so bleibt vieles auch in gewohnter Weise erhalten. Denn immer noch erhält man ganz typische Gerichte, wie Soufflees, Fleisch, oder auch mal gerne Spaghetti mit Tomatensoße. Auch wenn es passieren kann, dass Sachen nicht so schmecken, wie man es vom Aussehen her erwarten würde, so ist es nicht selten, dass die Spaghetti auf einmal nach Tomatensoße schmecken und die Soße nach Spaghetti. Doch nicht nur im Essen ist einem so manches erhalten geblieben, auch in der Küche sind noch so manche Utensilien zu finden, wie sie auch in normalen Küchen verwendet werden. Denn obgleich auch modernste Techniken zur Zubereitung verwendet werden, eins bleibt, manche Sachen müssen einfach heiß – und nicht kalt – gekocht werden.Weshalb durchaus auch mal ein Burny Grill zum Einsatz kommen kann, um das Essen zu erhitzen. Da sich diese auch für gastronomischen Dauerbetrieb eignen und deshalb besonders pflegeleicht zu handhaben sind und auch hohe Temperaturen mühelos konstant halten können.